Maschinentechnik

Spritzgießmaschine

Die Maschinentechnik ist prinzipiell vergleichbar zur Maschinentechnik im klassischen Thermoplastspritzgießen. Natürlich muss hier auf die erhöhte Abrasionsfähigkeit des verwendeten Feedstocks hingewiesen werden. Deswegen sollte die Spritzeinheit Hochverschleißfest ausgeführt sein.

Je nach Anforderung können sowohl hydraulische als auch elektrische Maschinen eingesetzt werden. Durch eine angepasste Spritzeinheit kann sowohl die Qualität, der Materialeinsatz als auch die Reproduzierbarkeit verbessert werden. Dazu sollte die Schneckengangtiefe auf die Korngröße der verwendeten Pulver angepasst werden, um eine hohe Prozessstabilität auch bei groben Pulvern sicher. Schneckendurchmesser von 18-25 Millimeter sind dabei üblich. Ziel ist die übermäßige Kompression des Materials zu verhindern um der Entmischung des Pulvers mit dem Bindersystem wie auch eine Überhitzung und Zersetzung des Binders entgegenzuwirken. Um eine offene Heißkanaldüse im Werkzeug zu vermeiden bieten Maschinenhersteller wie Beispielsweise Arburg verlängerte PIM Düsen bereit.

 

Bild: Verlängerte Düse um Materialmenge gering zu halten (Foto: ARBURG)

 

Vor allem bei teuren Pulvern bietet es sich an über eine verlängerte Düse den Angussbereich gering zu halten. Wie auch im klassischen Kunststoffspritzgießen sollte der Austausch des Zylindermoduls und der Schnecke möglichst einfach gestaltet sein. In der Regel beraten die Maschinenhersteller sehr gerne welche Maschine sich für den speziellen Einsatzbereich am besten eignet.

 

Bild: Fertigungszelle der Firma Arburg mit Multiliftsystem zur schnellen Bauteilentnahme (Foto: ARBURG)

 

Als Maschinenhersteller sind hier z.B. Arburg, Engel, Ferromatik Milacron und Wittmann Battenfeld zu nennen. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

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